Ein Männlein steht im Walde….                      Oder: Die Hagebutte – das heimische „Superfood“

Die Hagebutte gehört zur Familie der Rosengewächse und ist eine Sammelnussfrucht.

Die Pflanze ist auch unter dem Namen Hundsrose (Rosa canina), Wildrose oder Heckenrose bekannt. Sie blüht im Juni und Juli. Ihre knallroten Früchte kann man im September - November, sowie über den ganzen Winter sammeln. Aber Vorsicht, ihre Stacheln (ja, keine Dornen) sind echt fies.

 

Hagebutten enthalten viel Vitamin C (500-1.500mg/100g), ein wenig Folsäure sowie Provitamin A (4800 yg/100 g).  Zitronen kommen auf nur 50 mg/100 g Frucht.

Vitamin C unterstützt das Immunsystem gegen Krankheitserreger, unterstützt den Bewegungsapparat, die Aufnahme von Eisen in den Körper, hilft dem Körper beim "entgiften", wirkt als Antioxidans und wird gerade auch bei Stress vermehrt benötigt.

 

Dem in der Hagebutte enthaltene Galaktolipid werden vor allem entzündungshemmende und schmerzlinderne Eigenschaften nachgesagt, weshalb die Hagebutte gerne bei Arthrose, Arthritis und bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt wird. Ebenso wirken die Nüsschen wurmwidrig und kurbeln den Stoffwechsel an.

Hunde synthetisieren Vit C selber - es gibt allerdings auch Situationen und Erkrankungen bei denen die Zufütterung von Vitamin C mit Hagebutten sinnvoll sein kann. Hierzu gehört z.B. Erkrankungen des Bewegungsapparates, Störungen der Eigensynthese, Rekonvaleszenz nach OP.

 

 

Woher bekomme ich Hagebutte?

 

Zum einen als Fertigprodukt bei Barf Kultur   

 

Oder selbst ernten.

Sie können entweder roh gegessen werden nachdem die Nüsschen entfernt wurden oder an trockenen, sonnigen Tagen ernten, dann die Frucht längs halbieren und die Frucht dörren (bei ca. 40 Grad).

An der Luft trocknen für ca. 14 Tage geht natürlich genauso gut.

Gut durchgetrocknet in einem dunklen, geschlossenen Gefäß aufbewahren und täglich eine gemahlene/geschredderte Menge zum Futter hinzu geben.

 

Für weiter Phytotherapeutische Maßnahmen oder gezielte Kuren sprechen Sie mich gerne an.

 

Quelle